Feigwarzen

Bei Feigwarzen handelt es sich um gutartige Hauttumore, die hautfarbig und stecknadelgroß sind. Sie entstehen in der Regel am männlichen Glied und in der Analregion sowie an den Schamlippen der Frau. Feigwarzen gehören mit zu den Geschlechtskrankheiten, die am häufigsten auftreten und weit verbreitet sind. Sie werden oftmals als peinlich empfunden, allerdings sind sie relativ harmlos. Feigwarzen entstehen, wenn man ungeschützten Geschlechtsverkehr hat und Papillomaviren übertragen werden. Sie können in die Haut eindringen und sich unter der Hautschicht einnisten. Feigwarzen sind nicht sonderlich gefährlich, allerdings können sie sich schnell vermehren. Der direkte Gang zum Arzt ist also notwendig, damit die Warzen behandelt werden können.

Die Symptome und wie man die Warzen erkennt:

Die Feigwarzen treten in der Regel ein paar Wochen nach der Infektion auf. Dabei handelt es sich um kleine und glatte, manchmal auch blumenkohlartige Wucherungen. Bei manchen Betroffenen können sie Juckreiz oder andere Reizungen hervorrufen. Die Warzen sind häufig weich und feucht. Überwiegend treten die Warzen in Gruppen auf, jedoch ist das von Patient zu Patient unterschiedlich. Feigwarzen sind hoch ansteckend (ähnlich wie auch Dellwarzen)! Eine sofortige Behandlung sowie geschützter Geschlechtsverkehr ist ratsam.

Die Warzen bei Männern und Frauen:

Feigwarzen sind hoch ansteckend (ähnlich wie auch Dellwarzen)! Eine sofortige Behandlung sowie geschützter Geschlechtsverkehr ist ratsam.

Feigwarzen sind hoch ansteckend! Eine sofortige Behandlung sowie geschützter Geschlechtsverkehr ist ratsam.

Bei den Frauen treten die Feigwarzen häufig rund um die Vagina auf aber auch an den Schamlippen und am Anus sowie in der Nähe vom Gebärmutterhals. Die Warzen sind oftmals so klein, dass man sie gar nicht sieht. Wenn sich die Warzen in der Scheide oder am Anus befinden, kann es zu leichten Beschwerden kommen. In den meisten Fällen treten aber gar keine Symptome auf.

Bei Männern treten Feigwarzen nicht so häufig auf, wie bei Frauen. Sie befinden sich dann meistens an der Spitze vom Penis und am Penisschaft sowie am Hodensack. Sie können auch nach dem Analsex im Afterbereich auftreten. Sie entstehen in der Regel zwei bis drei Monate nach der Infektion. Genau wie die Frauen, sollten auch die Männer direkt ihren Arzt kontaktieren. Wie bereits erwähnt, ist die Krankheit sehr ansteckend und kann unbehandelt zu Komplikationen führen.

Die Behandlung der Krankheit:

Feigwarzen können unterschiedlich behandelt werden. Meistens reicht es aus, wenn man Cremes und Lösungen verwendet. Die Medikamente sind überwiegend verschreibungspflichtig. Es kann aber auch zu chirurgischen Verfahren kommen. Dabei erfolgt der Eingriff ambulant und unter örtlicher Betäubung. Manchmal kann auch eine Kältetherapie (Kyrotherapie) zum Einsatz kommen. Hierbei vereist der Arzt die Feigwarzen, sodass sie nach kurzer Zeit absterben. Bei der Behandlung kommt es immer darauf an, wo sich die Wucherungen befinden und wie weit sie fortgeschritten sind.